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  • Jolanda Eichenberger

Etappe 26: Bad Reichenhall (537 M.ü.M.) - Inzell (692 M.ü.M. ) resp. mit dem Bus nach Ruhpolding

Distanz: 16,2 km

Höhenmeter: 1’094 Hm

Höchster Punkt: 1’505 M.ü.M.

Schritte: 29‘193

Marschzeit: 6 h

Wetter: sonnig und heiss >33 Grad


Kaum gestartet, fanden wir bereits ein Hinweisschild, dass der Rundwanderweg Bad Reichenhall - Zwieselalm wegen Lawinenschäden gesperrt sei. Gemäss Karte gab es Ausweichmöglichkeiten, um nicht über die Zwieselalm zu müssen. Dabei hatte ich mich doch bereits auf etwas Höhenluft gefreut. Also gingen wir weiter und kamen auch schon beim Listsee an.

Der Weg führte stetig bergauf und das war auch nötig, denn unser höchster Punkt lag 1‘000 Meter höher und es war um 7.30 Uhr schon sehr, sehr warm.

Auf halber Höhe fanden wir dann heraus, dass der Abschnitt, den wir begehen wollten, von der Sperrung nicht betroffen war. Nach viel SchweissVerlust waren wir um 11.00 Uhr auf 1‘400 Höhenmetern auf der Zwieselalm.

Unglaublich, wieviel ein Mensch schwitzen kann. Obwohl ich im Aufstieg viel getrunken hatte, kippte ich auf der Alm einen ganzen Liter kühles Mineralwasser mit einem Schuss Apfelsaft meinem Gaumen hinunter.


Der Übergang und Aufstieg zur Kohleralm gestaltete sich einiges zeitintensiver und energieaufwändiger als angenommen. Viele Bäume lagen an den heikelsten Stellen auf dem Weg. Wir stolperten über Wurzeln von tiefwachsenden Föhren und grosse Steine und jeder Schritt musste wohl überlegt sein.

Der Weg von einem Zwischenabstieg ist auf dem Bild ersichtlich. Das hiess aber auch, dass wir das Ganze wiederum hochsteigen mussten.

Endlich bei der Kohleralm angekommen, musste ich wieder kräftig nachschütten. Von Hunger keine Spur.

Dafür waren auf der einen Seite die Österreicher Alpen ersichtlich und auf der anderen Seite ist im Hintergrund der Chiemsee zu erkennen. Der Abstieg nach Inzell wurde mit 3 1/2 Stunden angesagt, wir haben ca. 8 km zurückgelegt und es war 13.00 Uhr. Von Inzell nach Ruhpolding waren nochmals 8 km an der prallen Sonne. Das kann nicht gut gehen....

Im Tal angekommen, blickte ich nochmals zurück zum Zwiesel.


Nach weiteren fast 4 km waren wir dann endlich kurz vor 16.00 Uhr an der Busstation in Inzell angekommen. Unsere gebuchte Unterkunft in Ruhpolding war nicht mehr weit von der Bushaltestelle entfernt. Man möge mir diesen Transfer auf mehreren Rädern verzeihen und ich habe versprochen, dass Sicherheit und Gesundheit Priorität haben.

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Naturverbunden, respektvoll, begeisternd....

 

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