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  • Jolanda Eichenberger

Etappe 34: Tegernsee / Bad Wiessee (728 M.ü.M.) - Lenggries

Distanz: 19,5 km

Höhenmeter: 510 Hm

Höchster Punkt: 1‘226 M.ü.M.

Schritte: 26‘790

Marschzeit: 5 h

Wetter: gewittrig und kühl


Wenig gehen, Baden, viel liegen und planen. Genau das machte ich in Bad Wiessee.

Ich kaufte Karten und Getränke, wusch die Kleider und machte mich hinter die Detailplanung bis Sonthofen. Zwischenzeitlich musste ich diese aber auch schon wieder anpassen, weil die Hütte auf dem Brunnenkopf für das nächste Wochenende bereits ausgebucht ist:

8. Juli: Lenggries-Tutzingerhütte

9. Juli: Tutzingerhütte-Kochel am See

10. Juli: Kochel am See - Eschenlohe

11. Juli: Eschenlohe-Oberammergau

12. Juli: Pause

13. Juli: Oberammergau-Linderhof

14. Juli: Linderhof-Tegelberghaus

15. Juli: Tegelberghaus-Alatsee

16. Juli: Alatsee - Rehbach

17. Juli: Rehbach - Sonthofen

18. Juli: Pause

Ab Sonthofen muss ich die Detailplanung noch wieder machen. Im Moment sieht es so aus, dass ich am 22. Juli in Bregenz, resp. in Lindau ankommen werde.


Nun aber zum heutigen Tag:

Am Morgen um 7.30 Uhr war ich startklar, das Wetter aber überhaupt nicht. Es donnerte und regnete wie aus Kübeln. Etwa um 8.15 Uhr wagte ich dann trotzdem die ersten Schritte.

2,5 km später stand ich dann bei einem Wegkreuz mit Vordach unter und wartete wieder Dreiviertelstunden, bis der Regen und der Wind nachliessen. Eigentlich wäre heute der Fockenstein auf 1‘560 Höhenmeter geplant gewesen.

Die angesagten Gewitter beunruhigten mich, sodass ich 4 km mehr in Kauf nahm und dafür nur auf etwas über 1‘200 Meter aufstieg und bis dahin dem Verlauf des Söllbachs folgte.

Ich zählte heute tatsächlich 69 Salamander auf dem Weg, so feucht war es.....

Nach etwa 8 km bog ich in den Stinkergraben ein. Ich fragte mich schon bei der Planung, was dies zu bedeuten hätte und fand es auch heraus. Etwa bei km 9 hatte es eine Schwefelwasserquelle. Auch diese war auf der Karte beschrieben, nur nahm ich das nicht so ernst. Jedoch nur bis zum Zeitpunkt, als ich vor dieser Quelle stand.

Mein Mageninhalt drohte, sich zu drehen und mein Frühstück wollte offensichtlich auf direktem Weg wieder an die „frische“ Luft. Darauf war ich nicht vorbereitet und eilte würgend zur nächsten Kurve. Igitt!!


Um elf Uhr erklimmte ich den Hirschtalsattel, wo ich auch bereits wieder erwartet wurde.

Ich war pitschnass und der Schwefelgestank lag mir noch immer in der Nase.


Der Abstieg dem Hirschbach entlang und am Waldklassenzimmer vorbei gestaltete sich einfach und schon bald liess sich auch die Sonne blicken.

Aber nur, bis ich in Lenggries einmarschierte.

Vor 14.00 Uhr begann es wieder zu regnen und ich eilte zu meiner Unterkunft.

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Naturverbunden, respektvoll, begeisternd....

 

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