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  • Jolanda Eichenberger

Etappe 35: Lenggries (668 M.ü.M.)-Tutzingerhütte (1‘317 M.ü.M.)

Distanz: 10,4 km

Höhenmeter: 525 Hm

Höchster Punkt: 1‘669 M.ü.M.

Schritte: 26‘790

Marschzeit: 4 h

Wetter: regnerisch und kühl


Noch am Abend vorher setzte ich mich intensiv mit der Wetterprognose auseinander. Am Samstag war für Montag schönes Wetter angesagt, am Abend vorher war klar, dass dem nicht so ist. Also suchte ich ein Zeitfenster mit wenig Regen und wenig Windböhen: 8 bis 14 Uhr. Nach dem Frühstück (um 8.30 Uhr) ging ich los bis zur ersten Busstation. es begann wie aus Kübeln zu regnen und ich stand unter und wartete 20 Minuten, bis der Regen ein wenig nachliess.




Bis ich bei der Talstation der Brauneckbahn war, war ich schon wieder ziemlich nass. Jetzt reicht es wieder einmal. Ich stieg in die Gondelbahn ein und liess mich auf 1‘500 Höhenmeter hochfahren. Da es nach wie vor regnete, setzte ich mich ins Panorama Restaurant.



Um 10.45 Uhr tröpfelte es ganz wenig und ich ging ich dann los.

Die Alpgasthäuser machten gar nicht erst auf, die Sicht war trüb, es regnete immer ein bisschen, die Wanderwege entwickelten sich zu kleinen Bergbächen und Molche waren auch wieder unterwegs.



Hier wäre eine ideale Kletterwand (der Zustieg zugegebenermassen aufwändig und die Kletterhaken fehlen) und da die ersten Alpenrosen.



Plötzlich hörte ich weiter oben Steine rollen. Zu sehen war jedoch nichts besonderes. Etwas später hörte ich ein zweifaches dumpfes Klopfen. Ich schaute hoch und mein Puls erhöhte sich nochmals massiv.



Etwa 3 Meter über mir ein riesiger Steinbock. Ich ging höher hinauf. Jetzt war er unter mir und er war nicht der Einzige!


Plötzlich klarte es ein wenig auf und die Benediktenwand war zu sehen und etwas später mein Ziel.


Auch ein Blick zurück darf nie fehlen.


In der Tutzingerhütte war noch nicht viel los, als ich ankam. Dies änderte sich jedoch rasch und schnell wurde klar, dass einige der Nächtigenden von München nach Venedig unterwegs waren. So auch Helene (Sozialarbeiterin) aus Berlin, Jessica (Controllerin) aus Hamburg und Thomas (Jurist) ebenfalls aus Berlin. Die beiden Damen übernachten unter anderem mit Couchsurfing und Campingzeltmieten, haben drei unglaublich lange Etappen hinter sich und haben alles straff durchorganisiert. Thomas hat sich eine Auszeit genommen und geht das Ganze locker an. Ich finde beides sehr beeindrucken und wünsche den dreien viel Erfolg und gute Gesundheit auf ihrer Wanderung.


Im Verlaufe des Abends merkte ich, dass noch weitere Wanderer nach Venedig wollen. Es scheint schon fast eine Völkerwanderung zu sein.

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