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  • Jolanda Eichenberger

Etappe 49: Romanshorn (396 M.ü.M.) - Schönenberg (450 M.ü.M.)/Schönholzerswilen

Distanz: 24,6 km

Höhenmeter: 318 Hm

Höchster Punkt: 560 M.ü.M.

Schritte: 32‘753

Marschzeit: 6 h

Wetter: sonnig und sehr heiss >36 Grad


Die letzte Nacht auf der Tour durfte ich auf dem Segelschiff verbringen. Um sechs Uhr erwachte ich wie üblich und konnte den Sonnenaufgang geniessen.


Auf dem Schiff ist alles ein bisschen anders ist. Zum Beispiel der Gang zur Toilette mit Necessaire: Necessaire so an der Hose befestigen, dass es sicher nicht ins Wasser fällt, vom Heck zum Bug klettern, vom Bug zum Festland, zum Waschraum und das Ganze wieder zurück. Bis ich dann den Bericht vom Vortag geschrieben hatte, alle meine sieben Sachen vom Schiff gehieft hatte und wirklich startklar war, war es beinahe 8 Uhr. Dabei hatte ich noch nicht mal einen Kaffee getrunken oder ein Brötchen gegessen. Die Restaurants in Romanshorn haben noch zu. Im Coop pronto am Bahnhof konnte ich dann den heiss geliebten Morgenkaffee geniessen.


Staubhausen, Fehlwiese, Praliswinden, Buhreute, Sulzwiese, Almensberg, Hagenwil, Schloss. Ohne Navigation wanderte ich der Nase nach. Da es bereits sehr warm war und ich fast alles an der prallen Sonne ging, musste ich nach jeder Stunde eine Pause machen, um zu trinken.


In Hagenwil sortierte eine Bäuerin Kirschen. Ich kaufte 2 kg und wanderte Richtung Schloss mit Kirschen und Wanderstöcken in den Händen. Ein Traktor... fast wäre Felix in den nächsten Zaun gefahren, als er mich erkannte. Im Schlosshof war ausser dem Techniker niemand vor Ort. Ich setzte mich hin, trank und ass Kirschen.


Plötzlich tauchte Andy mit seinen 3 Kindern auf. Der Kleinste Ass die Kirsche inkl. Stein und schaute mich erwartungsvoll an. Ich entsteinte Kirsche um Kirsche und der Kleine ass alle.

Der Techniker bat mich, ihm zu helfen. Und schon war Sandra, meine Begleiterin mit Andi, meinem Nachbarn als Chauffeur für Sandra da. Nach zwölf Uhr gingen wir mit gefüllten Wasserflaschen weiter. Es wurde immer heisser und wie schon am Morgen hatten wir auch jetzt sehr wenig Schatten. Die Blume in Heldswil war geschlossen. In Kradolf am Brunnen kühlte ich meine Arme und wir kauften im Volg kühle Getränke und ein Eis. Kopfschmerzen und ganz heisse Arme und Beine hatte ich zwischenzeitlich. Bereits nach der Brücke war von der Erfrischung nichts mehr zu spüren. Nach der Brücke gingen wir an die Thur, um Füsse und Beine zu kühlen.


Erwin rief an: „Wo seid ihr? Soll ich Euch abholen?“. „Ja, bitte. Es ist zu heiss.“ Noch wanderten wir aus Schönenberg hinaus in Richtung Buhwil wieder an der prallen Sonne. Es ist 16.00 Uhr und wir steigen ins kühle Auto.


Der Gemeindepräsident Ernst Scherrer und die Nachbarn Karin, Andi, Sandra und Fabio stehen auf unserem Hausplatz mit einem grossen Schild. Der Apéro steht bereits bereit. Etwas später kommen Fredy, Fritz und Rico. Erwins Sohn Christian mit seiner Frau Nicole, Karin und Andi‘s Kinder, Judith und Jürg, Dani und Rahel mit ihren Kindern, meine Tochter Michelle mit Dominic, mein Sohn Simon, der Ehemann von meiner Begleitung Roger. Alle so schnell zu sehen, damit hatte ich nicht gerechnet. Es war wunderschön.


Danke Sandra, für die Begleitung auf der letzten und definitiv absolut heissesten Etappe.



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Über mich

Naturverbunden, respektvoll, begeisternd....

 

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